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Rudolf Keszler: Suche nach den Vorfahren.

Wer einmal damit begonnen hat, kann es in den allermeisten Fällen nicht mehr lassen. Die Familienforschung ist wie die kriminalistische Spurensuche nach den Vorfahren. Dieses Hobby hat Suchtpotentional.

Nach der Befreiung von den Türken haben sich meine Vorfahren im Ofner Bergland, also in der Umgebung von Budapest angesiedelt. Andere zogen noch weiter nach Süden in die Batschka.

Sie kamen hauptsächlich aus Schwaben, Baden, Bayern, Mainfranken, Hessen und Lothringen. Aber auch Wallonen sind unter ihnen zu finden.

In meiner Datenbank sind über 25.000 Personen erfasst. Sie betreffen hauptsächlich folgende Familiennamen:

Kessler (Keszler), Knecht, Nothelfer, Marlok (Morlock), Neubrand, Radler, Richolm, Schuck, Dietenberger, Gabeli, Rausch, Huj, Ostheimer, Engert, Stocker, Munz, Sommer, Wolf, Fritz, Wittmann, Schoblocher, Moser, Dahm, Ohnhaus, Mathies, Fleckenstein, Schneider, Eckert, Hintersehr, Harton, Brandhuber, Fessler.

Mein Großvater Franz Sommer als Soldat im I. Weltkrieg.



 Soldat

Die älteste Urkunde.

 Urkunde

Im Jahr 1433 fertigte der Klosterverwalter von Hirsau, Bruder Zeringer, eine bis heute erhaltene Steuerliste für Schellbronn. Anwesend waren Hans und Heintz Morlocken u.a. (Quelle GLA Khe, Berain 7696). In Ungarn wurde dieser Familienname später "Marlok" geschrieben. Meine Großmutter väterlicherseits war eine geborene Marlok, deren Vorfahren sich bis in den Nachbarort von Schellbronn nachverfolgen lassen.



Publikationen: 

Ortsfamilienbuch Pilisvörösvár-Pilisszentiván 1693-1811, Hrsg. Arbeitskreis donauschwäbischer Familienforscher e.V., Sindelfingen 2007, in Schriftenreihe zur donauschwäbischen Familienforschung Band 138

Kurmainzische Ansiedler aus dem bayerisch-hessischen Grenzgebiet  (Vom Main nach Ungarn) in AKuFF-Bote, XI Jahrgang, Nr. 31, November 2015